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Kohle anzünden
Vor dem Anzünden
- Belüftung: Kohle nur im Freien oder bei offenem Fenster anzünden. Glühende Kohle setzt Kohlenmonoxid (CO) frei. Ein CO-Melder im Raum ist sinnvoll.
- Unterlage: Eine nicht brennbare, stabile Fläche wählen, fern von Vorhängen, Papier und anderen brennbaren Gegenständen.
- Kinder und Haustiere fernhalten.
Methoden
- Elektrischer Kohleanzünder: Die Würfel liegen auf einer Heizplatte. Er ist für drinnen und draußen verbreitet, die Belüftung bleibt trotzdem wichtig.
- Gasbrenner oder Gaskocher: Die Würfel liegen in einem Kohlekorb über der Flamme.
- Selbstzünder-Kohle ist eine eigene Produktart mit Zündmittel. Sie lässt sich nicht wie gepresste Würfelkohle behandeln.
Wann ist die Kohle bereit?
Gepresste Würfel werden erst aufgelegt, wenn sie auf allen Seiten glühen und die Oberfläche grau ist. Ein schwarzer Kern bedeutet, dass die Kohle noch nicht durchgeglüht ist. Die Hersteller nennen dazu unterschiedliche Zeiten. Feuchte Kohle glüht schlechter durch, deshalb ist eine trockene Lagerung wichtig.
Nach dem Gebrauch
- Glut nie unbeaufsichtigt lassen.
- Asche und Reste vollständig abkühlen lassen oder mit Wasser löschen und erst dann entsorgen.
- Heiße Kohle nie in Kunststoffbehälter oder Mülltonnen geben.
Warnzeichen
Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit können auf Kohlenmonoxid hinweisen. Dann sofort an die frische Luft gehen und bei Beschwerden den Notruf 112 wählen.